Runenbilder

Einzelne Bilder und Themen zu den Runen der 24iger gemeingermanischen Runenreihe. Ich lese allerdings von „hinten“ (siehe „Oding“) Bitte auf die Bilder klicken


Bilder in denen die Runen eingebunden sind (siehe auch „Seligpreisungen“)


Binde-Runen und Schaubilder


Runen-GaldR

L B N – GaldR

GaldR 
Mit den Konsonanten L B und N

Links die LaguR – Leben, Lebensprozesse, Wachstum, fließen und strömen
In der Mitte Berkano – Schwangerschaft, Mutterschaft, gebären, gestalten
Rechts EhwaR – sie bedeutet ursprünglich Pferd, und erweiterte die Beweglichkeit und Kommunikation, also die Verbindung zwischen den Menschen mit „nicht-menschlichen“ Fähigkeiten. Heute wären es das Auto, Motorrad, aber auch das Smartphone, Internet usw. Sie steht einerseits für die gezähmten Instinkte, aber auch für die „gezähmte“ Natur – also die Technik als „Lebenshilfe“
Eingeschlossen in die EhwaR ist die NaudhiR – die Rune der Notwendigkeit, der Nornen, des Schicksals, der Gesetzlichkeit (sie „wendet“ das Leben, aber das sie selbst gewendet wird, entscheiden die umliegenden Runen)
Zwischen LaguR und Berkano sind die Runen Odal, EhwaR, EihwaR, Isa und AnsuR. Liest man jetzt quer so stehen da.
Lobe(n)
Lebe(n)
Leibe(n)
Li(e)be(n)
Labe(n) – sich an etwas laben bedeutet genießen, Freude und Erfüllung.
In der Odal ist das Staunen über Mutter Erde verborgen, über die Heimat, die Umwelt, das Schöne allgemein.
Die EhwaR hatte ich oben
Die EihwaR – der Weltenbaum, oben und unten und kann in Heil oder Ei die Gesamtheit in der Vielfalt ausdrücken (die neun Welten des Weltenbaumes)
Isa – Eis, steht für Konzentration, Verhärtung und Ich-betonung
AnsuR – die Rune der Asen für Inspiration, Kommunikation und Bewusstsein.

Anwendung:
Wird es im Leben eng und dunkel und herrscht mehr Frust als Lust, könnte das Staunen über die Natur, Schönheit im Allgemeinen und das „lobe“ etwas erhellenden und weitendes sein.
Entsteht das Gefühl von Starre und Un-Lebendigsein dann ist die Beweglichkeit von „lebe“ das Gegenmittel.
Sind wir zusehr in Träumen und Wunschdenken verfangen = Die Wahrnehmung: „leibe“ im Körper, kann dann zur „Erdung“ und Realität führen.
Die Liebe ist (in meiner Definition) das Streben eines Subjektes nach einem Objekt (Ding, Seele, Idee), also aus dem inneren persönlichen Bedürfnis heraus, konzentriert und selbstbezogen. Sie kann somit in der Vielfalt der Emotionen stabilisierend sein.
Innere Freude und Sättigung der Seele gelingt gewiss am intensivsten über die Inspiration und auch wenn „laben“ etwas fremdartig klingt, es ist nur ein altes Wort, vielleicht weil sich „an etwas laben“ nicht mehr so normal ist.

Werden also aus den Buchstaben Kräfte, Eigenschaften, dann können diese Wörter auch „magisch“ benutzt werden. Steht am Ende die Rune der Verbindung und Beziehung, dann geht es offen und wandeln hinaus in die Welt und zu anderen Menschen. Steht die Rune der Notwendigkeit am Ende, dann wird dann wird es bindend
Ich lobe – ich will loben, ich lebe – ich will leben….

Um was geht es? Aus einem Wort, aus „Lauten“, soll etwas lebendiges werden, was meine Seele verändert. Man kann (keiner muss) den Runen solche Kräfte zugestehen und wenn aus „ich lobe“ ein Prozess wird, der durch das Staunen über sich selbst hinaus und zu etwas hin führt – wenn die Kräfte der Runen über das Denken hinaus in der Seele wirken, dann kann das als „magisch“ bezeichnet werden.
Wie das geschieht, ob über das Stellen der Runen, die Visualisierung, dem Gesang – dass kann jeder für sich entscheiden.